mix it up #2

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Kongress der Weißwäscher

Eine interessante Zusammenfassung des Kommunikationskongress 2007 gibt es bei Telepolis. Man erhält etwa Einblicke in das Seelenleben des EADS-Pressesprechers während der fortdauernden Unternehmens- und Kommunikationskrise, erfährt wie sich Wirtschaftsjournalisten die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vorstellen und vieles mehr.

Dabei wird die Branche und ihr Selbstverständnis natürlich auch kritisch beäugt:

Interessant ist der Krisenbegriff, den die PR-Experten dabei im Munde führten. Denn nicht die Schattenseiten der Geschäftspolitik – Fehlinvestitionen etwa oder Preisabsprachen, der Verstoß gegen Umweltschutzauflagen oder die Kinderarbeit in Zuliefererbetrieben, das Bestechen von Betriebsräten oder das Aufstocken der Managerbezüge in surreale Höhen – nicht die Missstände im Unternehmen also gelten als krisenhafte Erscheinung, sondern das Publikwerden der Missstände.

Überwachung macht unsicher

Absolut zutreffende Einschätzungen über die Folgen der zunehmenden Überwachung findet man in diesem Zeit-Artikel. Knapp: Wer sich überwacht fühlt, handelt deswegen bereits anders und büßt somit Freiheit ein. Sehr richtig, wie ich finde.

Google News ohne Politically Incorrect

Wie Stefan Niggemeier berichtet ist das „Szeneblog der Rechten“ nun keine Quelle mehr für Google News. Da Blogs allerdings in der Regel gar keine Quelle für die Nachrichtensuche darstellen sollen, darf man sich die Frage stellen, wie es überhaupt dazu werden konnte. Im Übrigen pflichte ich Stefan Niggemeier natürlich bei, wenn er fordert die Selektionskriterien von Google über deren Nachrichtenlieferanten öffentlich zu machen. Würde dem oft gescholtenen Datenriesen sicherlich einen Vertrauensbonus bringen.

Twittergründer im Interview

Bei Robert ist ein Interview mit einem der Twittergründer zu sehen. Er redet über die Entwicklungszeit, Nutzungsmöglichkeiten, Perspektiven und eben über mögliche Monetarisierung. Bei letzterem ist er weniger konkret, doch schildert er etwas anderes: als Experiment sozusagen haben sie bei Twitter mal eine Stunde nach diversen Verben gefiltert. Raus kam ein Überblick über das, was die Leute grade gucken, essen, hören, etc.. Wenn Marketingleute hier keine strahlenden Augen bekommen, weiß ich es auch nicht. Und das ist nur der offensichtlichste Nutzungsansatz. Aber: Erstmal wird bei Twitter auf Ausbau der Leistung und des Service gesetzt, der schnelle Exit also scheinbar nicht angestrebt. Finde ich begrüßenswert – wer nur des schnellen Geldes wegen Unternehmen gründet, kommt mir immer etwas suspekt vor.

Gedankenwelten:

Mit einem Kommilitonen arbeite ich derzeit an einem, wie wir finden (wäre ja auch schlimm wenn nicht), interessanten Konzept. Nur soviel: Es geht um Mode und Internet, um Barriereabbau und Social Shopping. Dazu suchen wir vor allem noch einen/mehrere Programmierer/Web-Developer, die gerne Neues umsetzen und sich so an einer (hoffentlich) vielversprechenden Sache beteiligen möchten. Details zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Blog – aber im Impressum findet man meine Emailadresse. Wer sich also berufen fühlt und zumindest mal Näheres hören will, der möge sich melden. Investoren natürlich gerne auch ;)

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