Kurznotiz: Corporate Blogs & Kritik

Bin grade dabei ein Konzept für ein Weblog meiner Akademie zu schreiben. Wie generell bei Corporate Blogs muss sich natürlich auch in diesem Fall mit der Frage nach dem Umgang mit Kritik beschäftigt werden. Hier mal in Auszügen, was ich dazu ins Konzept geschrieben habe:

Der Umgang mit kritischen Stimmen

Vorweg eins: Wer ein Blog betreibt, gibt die Kontrolle über die eigene Marke automatisch ein Stück weit aus der Hand. Dies wird durch die wunderbaren Möglichkeiten kompensiert, die durch neue Kontakte und den direkten Dialog entstehen. Allerdings ist klar, dass man als bloggendes Unternehmen nach der tatsächlichen Güte der eigenen Leistung beurteilt wird. Dies darf jedoch nicht als Gefahr gesehen werden, sondern sollte Ansporn sein, sich stets zu verbessern. Dies wird auch von den Bezugsgruppen honoriert und geht mit einer gesteigerten Glaubwürdigkeit einher.

1. Kritik in den Autorenbeiträgen

Da sich die Blogger aus einem Team von Freiwilligen zusammensetzen […], ist nicht von sinnlosen Verbalattacken auf die Institution zu rechnen. Die bereits erwähnte Wichtigkeit der Webidentität hat ebenso Einfluss, wie auch die Erkenntnis, dass es kontraproduktiv wäre, seine eigene Ausbildungsstätte zu diffamieren.

Berechtigte und konstruktiv vorgetragene Kritik jedoch ist sowohl legitim wie auch wünschenswert, da sie gleichzeitig die Chance bietet, sich kontinuierlich zu verbessern. Dies muss Ziel jedes Unternehmens sein, schon der eigenen Konkurrenzfähigkeit wegen. Diese Form der Kritik wirkt kaum rufschädigend, da das Fehlermachen normal und menschlich ist. Im Gegenteil: Durch den offenen Umgang mit den eigenen Schwächen gewinnt die Glaubwürdigkeit und durch die Beseitigung der Mängel steigt das Ansehen und die Qualität des eigenen Service.

[…]

Um den authentischen Charakter des Mediums „Blog“ zu wahren, darf hier keine Zensurkultur Einzug halten. Dies würde auch nach außen hin schädigend wirken. Hier gilt: Vorbeugen durch gute Arbeit sowie Selektion der Autoren nach Vertrauen.

 

2. Kritik in den Kommentaren

Die Kommentarfunktion macht den Blog erst zu einem dialogorientierten Medium und stellt somit seine große Stärke etwa im Vergleich mit einem Printmedium dar. Wie erwähnt, wird hier aber auch die vollkommene Kontrolle über das eigene Markenimage (falls es diese überhaupt je gab) aufgegeben.

[…]

Als Maßstab für die Legitimität eines kritischen Kommentars soll die Rechtmäßigkeit des erhobenen Vorwurfs und die Art und Weise der Vorbringung dienen. Hier gilt: Unwahre Aussagen werden sofort gelöscht, ebenso wie Beleidigungen und explizite Rufschädigungen an Unternehmen oder Personen.




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