Social Networks und Etikette 2.0

Unsere Welt verändert sich mit enormer Geschwindigkeit. Dem gegenüber steht ein System von Normen, die das Miteinander im alltäglichen Leben regeln, kurz die Etikette. Die jedoch ist weitaus schwerfälliger als die Technik. Mittlerweile ist es also berechtigt, sich Gedanken darüber zu machen, wie sich jener Wandel auf die Umgangsformen auswirkt.

Nun stellt sich mir grade folgende Frage: Wie verhält es sich mit ‚Freundesanfragen‘ in einem Social Network, wenn es sich um eine berufliche Beziehung handelt, in der die Hierarchien klar sind? Beim Händeschütteln wäre es ebenso klar, wie beim Anbieten des „Du“: der Höherstehende würde hier das jeweilige Angebot machen. Ist dies aber auf das eigentlich hierarchielose Beziehungsgeflecht eines SN übertragbar? Oder gilt hier viel mehr der Grundsatz, dass eben derjenige anfragt, der den anderen zuerst entdeckt? Vielleicht auch alles sinnlose Gedanken, weil in Zeiten der totalen Vernetzung solche altbackenen Prozeduren nur kommunikations- und damit schlimmstenfalls auch innovationshemmend wirken?

Ich weiß es nicht und lasse mich hierüber gerne aufklären.




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