Archiv für November, 2007

Sebastian Vesper macht sich im PR Report Gedanken über den derzeit viel strapazierten Begriff „Verantwortung“:

Von „Verantwortung“ ist in letzter Zeit viel die Rede, wenn es um professionelle Kommunikationsarbeit geht. Alle Welt redet davon. Verantwortung, Ethik, Nachhaltigkeit – klingt alles gut. Wer aber trägt Verantwortung? Was bedeutet Verantwortung im Rahmen gesteuerter Kommunikation? Wo liegt Ihre persönliche Verantwortung?

Absolut lesenswerter Artikel. Meine Meinung zu CSR in Kurzform: Natürlich ist es keineswegs verkehrt, sich als Unternehmen in gesellschaftlichen Belangen engagiert zu zeigen. Wenn dies allerdings nur aus taktischen Beweggründen und mit der Absicht geschieht, das eigene Image aufzupolieren, stimmt da was nicht. Stattdessen sollte es aus einer Überzeugung heraus selbstverständlich sein, sich dergestalt zu verhalten. Und solch ein Unternehmertum gab es schon lange vor der Einführung immer neuer Schlagwörter. Und hoffentlich noch lange nach ihrem Verschwinden.

Thomas Euler

Kurznotiz: Zurück aus Ingolstadt

Seit gestern Nacht bin ich wieder in Dortmund, nachdem dieses Wochenende ganz im Zeichen des Lobbyings und Networkings stand. Eine erste Zusammenfassung der Tagung habe ich für den PR-Blogger geschrieben. In den nächsten Tagen wird es dort und auch hier weitere Interviews und Berichte geben, die ich aus Ingolstadt mitgebracht habe. Weitere Notizen finden sich außerdem bereits bei Thomas Pleil.

Thomas Euler

Lobbying & PR in Ingolstadt

Heute geht es mit drei Kommilitonen nach Ingolstadt zur Tagung Lobbying und PR [pdf]. Näheres dazu findet man auch im Textdepot. Ich hätte bei dem ein oder anderen Vortrag gerne live gebloggt, aber leider gibt es in der Kolping Akademie dort kein WLAN und auch generell keinen Internetzugang für Blogger. Aber wenn man sowas vorher weiß, kann man sich ja zumindest darauf einstellen. Und so nehme ich nun ganz klassisch auch Stift und Papier mit.

Berichte von der Veranstaltung wird es dann nächste Woche auf dem PR Blogger geben. Sollte es Wünsche geben, zu einzelnen Vorträgen und/oder Themengebieten etwas lesen zu können, lasst es mich via Kommentar, Twitter oder Email wissen.

Thomas Euler

Nur ein kurzer Hinweis: Seit ein paar Tagen bin ich Praktikant einer Münchner PR-Beratung. Von Dortmund aus. Wo genau, wie das geht und warum, steht hier. Dort finden sich künftig also auch regelmäßig Beiträge von mir.

Übrigens ein tolles Beispiel, wie Internet das echte Leben mittlerweile beeinflusst. Ohne Web wäre ich vermutlich nie auf das Praktikum aufmerksam geworden, ohne Web wäre unsere Arbeitsweise kaum realisierbar und ohne Web hätte ich einen interessanten Menschen weniger kennengelernt. Wobei es heute sogar noch weiter ging. Denn ich habe mich heute auch mit Katja und Annette von Pott2Null getroffen und ein interessantes Gespräch gehabt. Der Kontakt kam, wie sollte es anders sein, übers Internet zustande. Und zu allem Überfluss hat mir Robert auch noch einige gute Tipps zu unseren Gründungsplänen gegeben. Spannend, dieses Netz.

Thomas Euler

Mit einem Imagefilm auf laut werdende Kritik zu reagieren, ist eine Kunst für sich. Er muss eine klare Botschaft vermitteln, diese mit passenden Bildern unterstreichen, darf nicht Gefahr laufen, sich in allzu plumpen Selbstbeweihräucherungen zu ergehen (vor allem, wenn sie falsch sind) und sollte letztlich die Einstellung des Zuschauers postitiv beeinflussen. Das alles gelingt Porsche in diesem Film.

Er ist die Reaktion des Stuttgarter Autobauers auf Stimmen, die sich kritisch zum Einstieg bei VW äußern. Und er schafft es, offensiv mit dem Thema umzugehen und dabei die hinter der Entscheidung stehenden Gedanken glaubhaft zu vermitteln. Außerdem gelingt es, die Unternehmensphilosophie, die bestimmt ist vom Glauben in den Standort Deutschland, zu kommunizieren, ohne dabei plump zu wirken. Dem ist natürlich zuträglich, dass das Verhalten von Porsche dies in der Vergangenheit unterstrich.

Einziger Kritikpunkt könnte sein, dass der Fokus nicht klar auf dieser Thematik liegt und gerne in Richtung eigenes Produksortiment und dessen Präsentation abdriftet. Weil Porsches dem Auge allerdings durchaus schmeicheln, kann ich auch deshalb nicht wirklich böse sein.

Thomas Euler

(via Werbeblogger)

Seit nunmehr über einem Jahr streiten sich die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit dem Perlentaucher vor Gericht. Dabei geht es um die Art und Weise, wie der Perlentaucher die Rezensionen der beiden Blätter zusammenfasst und mit kommerziellen Interessen weiterverarbeitet. Die Methode der Perlentaucher-Redaktion ist es, Textstücke aus den verlinkten Originalen zu nutzen sowie deren Inhalte mit eigenen Formulierungen verknappt widerzugeben. SZ und FAZ klagen nun, da Sie befürchten, dass es künftig überflüssig wird, ihre Rezension zu lesen.

Nachdem das Landgericht Frankfurt die Klage im November 2006 abgewiesen hat, wird das Oberlandesgericht Frankfurt am 11. Dezember sein Urteil verkünden. Da den klagenden Parteien signalisiert worden war, ihre Anträge zu überarbeiten, wird ein Urteilsspruch zu Ungunsten des Perlentaucher erwartet. Für die deutsche Blogosphäre würde ein solches Urteil sicher nicht ohne Folgen bleiben. Die gängige Praxis, größere Versatzstücke aus anderen Artikeln zu zitieren und diese nur kurz selbst einzuleiten, könnte dann juristisch fragwürdig sein. Ebenso betroffen wären Aggregatoren-Dienste, die RSS-Feeds in Kurzform einbinden oder Abstracts zu Artikeln anbieten. Besonders interessant wird das Urteil daher im Hinblick darauf sein, wieviel Eigenleistung ein Beitrag beinhalten muss, um als rechtlich einwandfrei zu gelten. Denn der Perlentaucher schreibt mitnichten komplette Texte ab, sondern formuliert viel selbst – allerdings eben auf Grundlage des Originals, ohne dessen Aussageintention etwas Neues hinzuzufügen.

Natürlich kann man sich ohnehin Fragen, worin denn der Wert von Medien besteht, die wenig bis keine originären Leistungen schaffen. Auf den ersten Blick mag man geneigt sein zu sagen: Sie haben keinen. Dies jedoch ist kurzsichtig und übersieht den wichtigen Aspekt der Informationsverwaltung. Denn in der Flut der Nachrichten und Informationen, die jeden Tag auf einen einprasseln, ist es kaum möglich, sich ohne entsprechende Hilfsmittel einen geeigneten Überblick zu verschaffen. Jeden Tag alle relevanten Medien selbst zu durchforsten und nach interessanten Meldungen zu filtern ist nahezu unmöglich. Also braucht es entsprechende Dienste wie beispielsweise RSS oder eben den Perlentaucher.

Diese ermöglichen es, selektiv die Informationen zu finden, die man tatsächlich benötigt und erleichtern ein effektives Monitoring somit extrem. Davon profitieren dann nicht zuletzt die Medien selbst. Denn ihre Meldungen verbreiten sich durch Blogs & Co. ungemein und finden dadurch auch zu Menschen, die von selbst nie auf diesen Artikel gestoßen wären. Daher sind derartige Dienste schon heute von extremer Bedeutung für die Informationsverbreitung. Dies allerdings scheint in den klassischen Medienhäusern noch nicht wahrgenommen zu werden.

Beide Parteien haben allerdings bereits angekündigt, nach dem Urteil in Revision zu gehen. Letztlich entscheiden wird den Fall daher der BGH. Es bleibt also spannend.

Thomas Euler

Warum muss ich eigentlich erst in den Donaukurier gucken, um einen Artikel zu finden, der sich kritisch mit dem aktuellen Sicherheitswahn unserer Volksvertreter auseinandersetzt?

Ihm geht es nur ums Rauchverbot und nicht um die wesentlich dramatischeren Veränderungen, die wir Jahr für Jahr von den selbstverliebten Egomanen serviert bekommen, die sich Volksvertreter nennen und deren fragwürdige geistige Ergüsse wir ohne ein Wort des Protestes hinnehmen. So, als hätten wir die Fähigkeit verloren, in den vielen kleinen und perfiden Eingriffen in unsere Grundrechte den großen Plan zu erkennen. Erst gut zwei Jahre ist es her, als mit dem „Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit“ das Bankgeheimnis am 1. April 2005 in Deutschland praktisch abgeschafft und jeder Bürger unter Generalverdacht gestellt wurde. Es gab kaum Aufschreie, als die Bundesregierung nach der Rasterfahndung auch die Zasterfahndung legitimierte. Ein nahezu unglaublicher Schritt in den gesetzlich legitimierten Schnüffel- und Denunziantenstaat.

(via Don)

Ralf Ostwald ist im Projektmanagement im F&E-Bereich bei Daimler beschäftigt und hat zum Thema Projektmanagement mit Hilfe von Blogs einen kleinen Artikel im Hausblog veröffentlicht. Dies ist für mich der Anlass, nun einige webbasierte Tools und deren Nutzungsmöglichkeiten im Projektmanagement zusammenzutragen. Als ersten Schritt werde ich mich auf das Knowledge Management konzentrieren.

Je nach konkreter Situation und Aufgabenstellung können dazu folgende Tools in diversen Kombinationen genutzt werden:

Blogs: Das Weblog bietet sich als offener und langfristiger Wissenspeicher an, in dem Informationen gut sortiert und aktuell auffindbar sind. Mit technisch geringem Aufwand ist es möglich, akutelle Tasks oder Ergebnisse zu präsentieren und zu kommunizieren. Je nach Sensitivität des Projekts muss man sich entscheiden, ob das Blog im Inter- oder Intranet liegen soll. Ein Blog im Internet hat hier ggf. den Vorteil, dass auch von externer Stelle Input kommen kann. Damit ein Projektblog effektiv ist, muss dafür Sorge getragen werden, dass alle Teammitglieder dort regelmäßig partizipieren.

Wikis: Wikis können im Vergleich zu Blogs verstärkt im Bereich der Konzeption und Umsetzung genutzt werden. Sie erfordern ein paar klare Regeln, wie dort zu arbeiten ist, bieten aber dann vielen Köpfen an verschiedenen Orten die Möglichkeit, an dem gleichen Punkt zu arbeiten. Außerdem können hier aus der Erfahrung heraus Abläufe standartisiert werden, womit in der Zukunft Zeit gesparrt werden kann.

Forum: Das Forum ist dort geeignet, wo es verstärkt um die Diskussion geht. Grade im Bereich der Ideenfindung ist es als kooperatives Dialogtool nutzbar.

Twitter: Der Microbloggingdienst eignet sich vor allem im Bereich der kurzfristigen Kommunikation und ist im Knowledge Management vor allem als schnelles Frage- und Resonanztool nutzbar. Ein komplett via Twitter vernetztes Team kann auch mobil kommunizieren und ggf. schnell auf aktuelle Anfragen reagieren.

Google Docs u.ä.: Webbasierte Officesoftware mit genauer Steuerung der Zugriffsrechte ermöglicht es, Textdokumente, Tabellen oder Präsentationen online zu erstellen, gemeinsam zu bearbeiten oder einfach zur Verfügung zu stellen. So lässt sich oft wertvolle Zeit sparen, da man auf vorhandenes Material zurückgreifen kann. Über die verfügbaren Dokumente sollte außerdem eine gut gegliederte und durchsuchbare Übersicht bereitgestellt werden.

Kalender: Mit Onlinekalendern kann zentral das Zeitmanagement von Teams oder Einzelpersonen erledigt werden. Durch ein gut geführtes System lassen sich Synergien nutzen und Überschneidungen vermeiden.

Bei weiteren Anmerkungen oder Fragen melden Sie sich einfach bei mir.

Thomas Euler

So war die XXS

Einige Tage war es hier nun still – den Grund hatte ich erwähnt: Das Dortmunder Kurzfilmfestival, die XXS, musste punktgenau organisiert werden und da blieb in den letzten Tagen nicht viel Zeit für anderes. Am Samstag war es dann soweit und vorweg das knappe Fazit: Es war ein toller Abend!

So zumindest das Feedback, das wir von vielen, vielen Leuten bekommen haben. Und zum Teil auch von Personen, bei denen man im Vorfeld nicht unbedingt mit positiver Resonanz rechnen konnte, was einen dann natürlich besonders freut. Wie bei jeder Veranstaltung gab es selbstverständlich einige Dinge, die nicht geklappt haben wie geplant (man stelle sich meinen Gesichtsausdruck vor, als 15 Minuten vor Vorführungsbeginn unser Techniker via Funk meldete, wir sollen Ersatz beschaffen, weil er sich permanent erbrechen muss), letztlich entscheidet allerdings der Gesamteindruck, den die Besucher haben. Und was den anbelangt, haben wir allem Anschein nach ganze Arbeit geleistet.

Publikum

Blick ins Foyer

Wie es bei einer Live-Show natürlich immer passieren kann, hatten wir auch zwei kleinere Patzer in der Technik – einmal ein nicht eingeschaltetes Mikrofon bei der Anmoderation und später ein Film, der einige Sekunden ohne Sound lief – aber dies ist scheinbar nicht weiter ins Gewicht gefallen. Was im Übrigen wirklich begeistert hat war die Auswahl der Filme. Daher will ich auch an dieser Stelle den Filmemachern danken, die uns ihre wunderbaren Filme eingeschickt haben – ohne Euch wäre es unmöglich, so ein Festival auf die Beine zu stellen.

Preisträger gab es natürlich auch. Der kleine Filmpreis in Gold ging an Maria-Anna Rimpfl für „Wolfstraum“, gefolgt von Daniel Faigle mit „Freilandeier“ und Steffen Weinert für „der Aufreisser“ (der auch den Publikumspreis gewonnen hat). Allesamt würdige Preisträger, wie ich finde. Wobei es jeder andere auch verdient hätte. Sehr ergreifend waren auch die Dankesworte von Maria-Anna, die extra aus Polen angereist war, trotz Einwand der Freunde, sie wäre doch verrückt, nur wegen uns nach Dortmund zu fahren. Doch es hat sich gelohnt, denn noch immer kellnert sie, um ihre Arbeit an Wolfstraum zu refinanzieren. Da sollten die gewonnen 1500 Euro sicher hilfreich sein.

RimpflBühne

Maria-Anna Rimpfl bei der Dankesrede, offensichtlich ziemlich glücklich.

RimpflWand

Hier nochmal vor der XXS-Wall

Für das kommende Jahr haben wir nun deutlich mehr Vorlaufzeit als in diesem Jahr, als wir nämlich erst 3 1/2 Monate vor der Veranstaltung mit der Planung beauftragt wurden. Daher hoffen wir für’s nächste Jahr auf einen noch schöneren Abend mit vielleicht noch ein paar mehr Highlights. Ganz sicher ist übrigens, dass wir dann die Planung auch mit einem XXS-Blog begleiten werden. Dafür war in diesem Jahr leider keine Zeit mehr, ist aber sicherlich eine gute Möglichkeit, den Prozeß noch transparenter zu machen und nützliches Feedback unterwegs zu bekommen. Mehr Infos folgen dann demnächst hier.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen vom Abend:

Entrance

Die Intro-Situation

IchinAction

Meine Wenigkeit beim Aushelfen an der Theke während des Sektempfangs

KillinginAction

Ein Blick in den Kinosaal und auf unseren Moderator Matthias Killing

Jury

Matthias Killing samt Jury (v.l.n.r: Haydar Zorlu, Tom Barcal, Kathleen Fiedler, Matthias Killing, Kamal El Kacimi, Johnny Müller und Florian Gaag)

TrioInfernale

Inez Köstel, das Organisations-Team (Laurent Schüller, Sarah Harder and MeMyself) und Matthias Killing

Laurent

Laurent at work
 

Thomas Euler

Spontane Begeisterung…

zwingt mich dazu, sofort und auf der Stelle zu bloggen. Denn beim Spreeblick bin ich auf ein Musikvideo einer gewissen Miss Li gestoßen. „Oh Boy“ heißt das gute Stück. Nach 15 Sekunden bereits packt einen die absolut eingängige Hook samt klasse dahinswingendem Sound. Dazu kommt diese gewisse Mischung aus Sexappeal, Skurrilität und Charme, die das Teil zu einem echten Hit in meinen Ohren macht.

Moment, muss grade wieder Play drücken.

Selten hab ich so beschwingt „a dirty little young girls dream“ besungen gehört. Und selten hatten die Videodarsteller so offensichtlich viel Spaß bei den Dreharbeiten. Und – ach, einfach selber anhören. Und anhören. Und anhören. Und anhören.

Bleibt zu hoffen, dass das in den Spreeblick-Kommentaren erklärte Ziel, die Dame nach Deutschland zu holen, erreicht wird.

Interna:

Da ich als einer der Organisatoren des Kurzfilmfestivals XXS, das an diesem Samstag stattfindet (CineStar Dortmund, ab 19:00 Uhr, Karten im VVK), naturgemäß ziemlich viel zu tun habe, kann es diese Woche hier etwas ruhiger zugehen. Just for info.

Links:

New Study: It’s All About Product Reviews

Eine amerikanische Studie zeigt, dass mittlerweile über 60% der Konsumenten vor einer Anschaffung Online-Produktreviews lesen. Noch interessanter ist allerdings, dass von diesen Lesern fast 70% auch mit Freunden und Verwandten über diese Informationen reden. Unterstreicht die Wichtigkeit von Word-of-mouth.

Werbeoffensive im Web 2.0

Sowohl Facebook als auch MySpace schicken sich an, in Punkto Targeting zuzulegen. Nötig, wenn magere 0,04% Klickraten nach oben zulegen sollen. Wobei klassische Ad-Werbung in meinen Augen sowieso nicht den eigentlichen Möglichkeiten gerecht wird, die FB und Konsorten marketingtechnisch bieten.

Yahoo startet Geodienst und Studentennetzwerk

Yet another Social Network ist man hier geneigt zu sagen. USP soll sein, Karrierenetzwerk für Studenten zu sein. Sozusagen das Xing für Studis. An sich sicherlich kein dummer Gedanke, aber andererseits frage ich mich, warum man als anvisierter User dann nicht direkt zu Xing gehen sollte. Oder Facebook kompetent zu diesem Zwecke nutzen. Werde mir die Sache bei Gelegenheit aber mal genauer angucken.

Wenn der Chef bloggt

Artikel über Corporate Blogs beim Managermagazin. Geht der Frage nach, wann sich ein Blog für ein Unternehmen lohnen kann und wie ein solches Corporate Blog dann ausgerichtet sein sollte.

Links

HALP! Therez LOLCats Evrywhare!

Eine netzphilosophische Betrachtung über das Phänomen der LOLCats. Icanhascheezburger.com sei Dank! Meine Favoriten sind übrigens die Invisibles.

Social networks: after privacy, beyond friendship

Wie wirkt sich eigentliches extremes Social Networking auf unsere Beziehungen aus? Was wird aus dem Begriff Freundschaft? Diesen und anderen Fragen nähert sich dieser Text. Ich selbst sehe es nicht so dramatisch: Zwischen meinem Kontaktnetz im Internet und echten Freundschaften besteht einfach ein Unterschied, auch wenn es bei Facebook und Konsorten eben Friends heißt. Ist doch wie überall: Nur weil es draufsteht, muss es noch lange nicht drin sein. Solang man sich dessen bewusst ist, ist doch alles in Ordnung.

STRUMPETTE’S ENCORE: 10-Headed Hydra Eats the PR Biz

Amanda Chapel rechnet (final?) mit der Branche und ihren aktuellen Entwicklungen ab. Dabei macht sie mehr als nur einen Punkt.

Schweigepflicht über das Übliche

Udo Vetter über ein absurdes Urteil, nach dem man schlimmstenfalls künftig in der Kommunikation nichts mehr anpreisen darf, was branchenüblich ist.

Die Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei aufheben?

Schäuble hat scheinbar ein recht großes Problem mit unserem Rechtsstaat. Da kommt ihm wie gelegen, dass die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten nirgends in der Verfassung steht. Also rüttelt er daran.

Web 3.0 – neues Internetzeitalter

Über den Suchdienst Bialex habe ich ja schon mal geschrieben. Diese Pressemitteilung fand ich dann doch irgendwie… überheblich. Warum? Sätze wie:

Eins steht ganz klar fest: Wer sich bei Bialex nicht einträgt, wird auch nicht gefunden […]

oder

„Durch diese technologische Revolution ist gleichzeitig das Semantische Problem gelöst […]“

entbehren jeglicher Grundlage in der Realität. Trommeln ist ja gut und notwendig, aber dann bitte mit Substanz.

Zitiert

„Also springt von der Bühne! Zieht Euch aus! Habt Sex vor der Kamera! Überschüttet Euch mit Kerosin und zündet Euch an! Erfahrene Feuerwehrleute werden Euch dann löschen. Die sind wegen der Pyrotechnik sowieso da.“

– aus dem aktuellen K.I.Z Newsletter

Ich liebe K.I.Z und ihren Humor. Ich weiß, muss man für geschaffen sein. Trifft bei mir zu.

Geht übrigens um einen Auftritt, der mitgeschnitten und als DVD veröffentlicht werden wird. Damit das Zitat auch in einen Kontext einzuordnen ist.