So war die XXS

Einige Tage war es hier nun still – den Grund hatte ich erwähnt: Das Dortmunder Kurzfilmfestival, die XXS, musste punktgenau organisiert werden und da blieb in den letzten Tagen nicht viel Zeit für anderes. Am Samstag war es dann soweit und vorweg das knappe Fazit: Es war ein toller Abend!

So zumindest das Feedback, das wir von vielen, vielen Leuten bekommen haben. Und zum Teil auch von Personen, bei denen man im Vorfeld nicht unbedingt mit positiver Resonanz rechnen konnte, was einen dann natürlich besonders freut. Wie bei jeder Veranstaltung gab es selbstverständlich einige Dinge, die nicht geklappt haben wie geplant (man stelle sich meinen Gesichtsausdruck vor, als 15 Minuten vor Vorführungsbeginn unser Techniker via Funk meldete, wir sollen Ersatz beschaffen, weil er sich permanent erbrechen muss), letztlich entscheidet allerdings der Gesamteindruck, den die Besucher haben. Und was den anbelangt, haben wir allem Anschein nach ganze Arbeit geleistet.

Publikum

Blick ins Foyer

Wie es bei einer Live-Show natürlich immer passieren kann, hatten wir auch zwei kleinere Patzer in der Technik – einmal ein nicht eingeschaltetes Mikrofon bei der Anmoderation und später ein Film, der einige Sekunden ohne Sound lief – aber dies ist scheinbar nicht weiter ins Gewicht gefallen. Was im Übrigen wirklich begeistert hat war die Auswahl der Filme. Daher will ich auch an dieser Stelle den Filmemachern danken, die uns ihre wunderbaren Filme eingeschickt haben – ohne Euch wäre es unmöglich, so ein Festival auf die Beine zu stellen.

Preisträger gab es natürlich auch. Der kleine Filmpreis in Gold ging an Maria-Anna Rimpfl für „Wolfstraum“, gefolgt von Daniel Faigle mit „Freilandeier“ und Steffen Weinert für „der Aufreisser“ (der auch den Publikumspreis gewonnen hat). Allesamt würdige Preisträger, wie ich finde. Wobei es jeder andere auch verdient hätte. Sehr ergreifend waren auch die Dankesworte von Maria-Anna, die extra aus Polen angereist war, trotz Einwand der Freunde, sie wäre doch verrückt, nur wegen uns nach Dortmund zu fahren. Doch es hat sich gelohnt, denn noch immer kellnert sie, um ihre Arbeit an Wolfstraum zu refinanzieren. Da sollten die gewonnen 1500 Euro sicher hilfreich sein.

RimpflBühne

Maria-Anna Rimpfl bei der Dankesrede, offensichtlich ziemlich glücklich.

RimpflWand

Hier nochmal vor der XXS-Wall

Für das kommende Jahr haben wir nun deutlich mehr Vorlaufzeit als in diesem Jahr, als wir nämlich erst 3 1/2 Monate vor der Veranstaltung mit der Planung beauftragt wurden. Daher hoffen wir für’s nächste Jahr auf einen noch schöneren Abend mit vielleicht noch ein paar mehr Highlights. Ganz sicher ist übrigens, dass wir dann die Planung auch mit einem XXS-Blog begleiten werden. Dafür war in diesem Jahr leider keine Zeit mehr, ist aber sicherlich eine gute Möglichkeit, den Prozeß noch transparenter zu machen und nützliches Feedback unterwegs zu bekommen. Mehr Infos folgen dann demnächst hier.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen vom Abend:

Entrance

Die Intro-Situation

IchinAction

Meine Wenigkeit beim Aushelfen an der Theke während des Sektempfangs

KillinginAction

Ein Blick in den Kinosaal und auf unseren Moderator Matthias Killing

Jury

Matthias Killing samt Jury (v.l.n.r: Haydar Zorlu, Tom Barcal, Kathleen Fiedler, Matthias Killing, Kamal El Kacimi, Johnny Müller und Florian Gaag)

TrioInfernale

Inez Köstel, das Organisations-Team (Laurent Schüller, Sarah Harder and MeMyself) und Matthias Killing

Laurent

Laurent at work
 

Thomas Euler


  1. Hervorragender Abend dank hervorragender Planung und super Improvisation, habt ihr gut gemacht!

    Sekt! ;)




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