Archive for the ‘Interna’ Category

5 Minuten machen einen halben Tag

Heute wollte ich eigentlichen um 16:45 von München nach Dortmund fliegen. Was, wie sich der ein oder andere spitzfindige Leser vielleicht schon denken kann, nicht ganz geklappt hat. Alles fing an mit der U-Bahn, die ein paar Minuten verspätet ankam. Natürlich verpasste ich somit meine Anschluss-S-Bahn und musste die nächste nehmen. Die fuhr 20 Minuten später. Machte eine planmäßige Ankunft um 16:17 am Flughafen München. Inklusive Weg vom Gleis zur Ausgabe der Boardingkarten kam ich dort erst um 16:21 an. Schlecht in Anbetracht der Tatsache, dass man die Boardingkarte 30 Minuten vor Abflug abholen muss – dazu war ich offensichtlich 6 Minuten zu spät dran.

Zwar war weder bei der Kontrolle noch am Check-in viel los, aber Kulanz scheint Germanwings in dieser Hinsicht auch nicht zu kennen. Ich bin sehr sicher, dass ich in den 24 verbleibenden Minuten pünktlich zum Boarding am Gate gewesen wäre – aber ohne Boardkarte, die mir verweigert wurde, auch kein Durchkommen zum Gate. Logischerweise. Also durfte ich im Endeffekt 140€ bezahlen um auf den 20:30 Flug umzubuchen. Bei einem Preis von knapp 25€ für den ursprünglichen Flug schon ein enormer Aufschlag.

Wer ist nun schuld daran? Ich, weil ich knapp kalkuliert habe und nicht so gefahren bin, dass ich schon 1,5 Stunden vor Abflug am Flughafen angekommen bin? Ja. Die U-Bahn, die nicht kam, wie sie hätte kommen müssen, um mich pünktlich zu meinem Anschluss zu befördern? Ja. Germanwings, weil sie ihre Software offensichtlich so gestalten, dass Kulanz unmöglich ist, wie mir der Mann am Schalter erklärte (Auch wenn er wolle, könne er nichts mehr tun, da er nicht mehr auf den Flug zugreifen könne)? Ja, auch die.

Eine ungünstige Verkettung der Ereignisse also. Wobei mich die happigen Gebühren und der (in meinen, von internen Flughafenabläufen keine große Ahnung habenden, Augen) unflexible Service von Germanwings am meisten ärgern.

Thomas Euler

Kurznotiz: Neues Layout

Nachdem mir mein altes Theme schon länger nicht mehr behagt hat, habe ich mich nun mal dran gemacht und Only Me mit einem neuen Gesicht versehen. Denke die zwei Sidebars entzerren die Optik doch ein wenig und das schlichtere Weiß sollte auch der Lesbarkeit zuträglich sein. Anmerkungen oder Kritik?

Was mich bei dem Theme allerdings stört: Die erste Zeile des Textes ist direkt an die drüberstehenden Angaben gedätscht – sieht nicht unbedingt schick aus. Leider entfernt der WordPress-Editor aber ein <br>-Tag zu beginn eines Textes. Irgendwelche Ideen, wie man das Problem lösen kann, ohne gleich auf einen eigenen Server samt eigenem WP umzuziehen?

Außerdem noch ein Hinweis für alle WordPress.com-User, die auch mit dem ‚Twenty-eight Thirteen‘-Template liebäugeln: standardmäßig sind alle Widgets direkt aneinander gepresst (scheint irgendwie ein durchgängiges Problem des Templates zu sein). Ich habe mir beholfen, in dem ich einfach ein leeres Text-Widget zwischen die einzelnen Tools gepackt habe.

Wer im Übrigen verärgert war, weil er Twitter nicht mit Hilfe der dort zur Verfügung stehenden Badges in WordPress.com einbinden konnte, der kann sich einfach Abhilfe schaffen, indem er seinen Twitter-RSSFeed (twitter.com/username oder mit Freunden twitter.com/home, jeweils ganz unten) in einem RSS-Widget einbaut. Leider nicht ganz so hübsch, aber besser als nichts. Habe mich nebenbei gefragt, ob ich nicht das Javascript-Badget auf einer anderen Seite hosten könnte, um diese dann via Text-Widget im Blog anzeigen zu lassen – geht sowas?

Thomas Euler

Web 2.0 für den Mittelstand

Nicht nur große Konzerne und transnationale Unternehmen können von den Errungenschaften des Web 2.0 profitieren, sondern auch der Mittelstand. Sei es der kleine Hotelier, der dank geschickter Selbstpräsentation im Netz zu einer höheren Auslastung gelangt oder der Industriemechaniker, der sich einen neuen Vertriebsweg erschlossen hat und dank des schnellen, kompetenten Online-Kundenservice lauter zufriedene Kunden hat.

Doch eines ist ebenso sicher: Im Vergleich zum Potential, das dieses „Web 2.0-Dingens“  bietet, ist die tatsächliche Nutzung noch äußerst gering. Daher finde ich Tagungen, wie diese: „Web 2.0 – die Mittelstandskonferenz: Erfolgreiches Marketing in Zeiten von Wikis, Weblogs und Co.“ äußerst begrüßenswert. Und da ich die Chance bekommen habe, dort hinzufahren, einige Interviews zu führen und etwas Berichterstattung für den PR Blogger zu machen, packe ich die Gelegenheit natürlich beim Schopfe. Ich bin gespannt, was sich in den mittelständischen Unternehmen in Richtung Web 2.0 tut und erhoffe mir darüber hinaus einige neue Inputs.

Natürlich freue ich mich über Themenwünsche, die in die Berichterstattung einfließen sollen. Der vollständige Tagungsflyer [pdf] liefert sicher einige Ideen dahingehend, die dann in den Kommentaren bestens aufgehoben sind.

Thomas Euler

Nur ein kurzer Hinweis: Seit ein paar Tagen bin ich Praktikant einer Münchner PR-Beratung. Von Dortmund aus. Wo genau, wie das geht und warum, steht hier. Dort finden sich künftig also auch regelmäßig Beiträge von mir.

Übrigens ein tolles Beispiel, wie Internet das echte Leben mittlerweile beeinflusst. Ohne Web wäre ich vermutlich nie auf das Praktikum aufmerksam geworden, ohne Web wäre unsere Arbeitsweise kaum realisierbar und ohne Web hätte ich einen interessanten Menschen weniger kennengelernt. Wobei es heute sogar noch weiter ging. Denn ich habe mich heute auch mit Katja und Annette von Pott2Null getroffen und ein interessantes Gespräch gehabt. Der Kontakt kam, wie sollte es anders sein, übers Internet zustande. Und zu allem Überfluss hat mir Robert auch noch einige gute Tipps zu unseren Gründungsplänen gegeben. Spannend, dieses Netz.

Thomas Euler

So war die XXS

Einige Tage war es hier nun still – den Grund hatte ich erwähnt: Das Dortmunder Kurzfilmfestival, die XXS, musste punktgenau organisiert werden und da blieb in den letzten Tagen nicht viel Zeit für anderes. Am Samstag war es dann soweit und vorweg das knappe Fazit: Es war ein toller Abend!

So zumindest das Feedback, das wir von vielen, vielen Leuten bekommen haben. Und zum Teil auch von Personen, bei denen man im Vorfeld nicht unbedingt mit positiver Resonanz rechnen konnte, was einen dann natürlich besonders freut. Wie bei jeder Veranstaltung gab es selbstverständlich einige Dinge, die nicht geklappt haben wie geplant (man stelle sich meinen Gesichtsausdruck vor, als 15 Minuten vor Vorführungsbeginn unser Techniker via Funk meldete, wir sollen Ersatz beschaffen, weil er sich permanent erbrechen muss), letztlich entscheidet allerdings der Gesamteindruck, den die Besucher haben. Und was den anbelangt, haben wir allem Anschein nach ganze Arbeit geleistet.

Publikum

Blick ins Foyer

Wie es bei einer Live-Show natürlich immer passieren kann, hatten wir auch zwei kleinere Patzer in der Technik – einmal ein nicht eingeschaltetes Mikrofon bei der Anmoderation und später ein Film, der einige Sekunden ohne Sound lief – aber dies ist scheinbar nicht weiter ins Gewicht gefallen. Was im Übrigen wirklich begeistert hat war die Auswahl der Filme. Daher will ich auch an dieser Stelle den Filmemachern danken, die uns ihre wunderbaren Filme eingeschickt haben – ohne Euch wäre es unmöglich, so ein Festival auf die Beine zu stellen.

Preisträger gab es natürlich auch. Der kleine Filmpreis in Gold ging an Maria-Anna Rimpfl für „Wolfstraum“, gefolgt von Daniel Faigle mit „Freilandeier“ und Steffen Weinert für „der Aufreisser“ (der auch den Publikumspreis gewonnen hat). Allesamt würdige Preisträger, wie ich finde. Wobei es jeder andere auch verdient hätte. Sehr ergreifend waren auch die Dankesworte von Maria-Anna, die extra aus Polen angereist war, trotz Einwand der Freunde, sie wäre doch verrückt, nur wegen uns nach Dortmund zu fahren. Doch es hat sich gelohnt, denn noch immer kellnert sie, um ihre Arbeit an Wolfstraum zu refinanzieren. Da sollten die gewonnen 1500 Euro sicher hilfreich sein.

RimpflBühne

Maria-Anna Rimpfl bei der Dankesrede, offensichtlich ziemlich glücklich.

RimpflWand

Hier nochmal vor der XXS-Wall

Für das kommende Jahr haben wir nun deutlich mehr Vorlaufzeit als in diesem Jahr, als wir nämlich erst 3 1/2 Monate vor der Veranstaltung mit der Planung beauftragt wurden. Daher hoffen wir für’s nächste Jahr auf einen noch schöneren Abend mit vielleicht noch ein paar mehr Highlights. Ganz sicher ist übrigens, dass wir dann die Planung auch mit einem XXS-Blog begleiten werden. Dafür war in diesem Jahr leider keine Zeit mehr, ist aber sicherlich eine gute Möglichkeit, den Prozeß noch transparenter zu machen und nützliches Feedback unterwegs zu bekommen. Mehr Infos folgen dann demnächst hier.

Zum Schluss noch ein paar Impressionen vom Abend:

Entrance

Die Intro-Situation

IchinAction

Meine Wenigkeit beim Aushelfen an der Theke während des Sektempfangs

KillinginAction

Ein Blick in den Kinosaal und auf unseren Moderator Matthias Killing

Jury

Matthias Killing samt Jury (v.l.n.r: Haydar Zorlu, Tom Barcal, Kathleen Fiedler, Matthias Killing, Kamal El Kacimi, Johnny Müller und Florian Gaag)

TrioInfernale

Inez Köstel, das Organisations-Team (Laurent Schüller, Sarah Harder and MeMyself) und Matthias Killing

Laurent

Laurent at work
 

Thomas Euler

Interna:

Da ich als einer der Organisatoren des Kurzfilmfestivals XXS, das an diesem Samstag stattfindet (CineStar Dortmund, ab 19:00 Uhr, Karten im VVK), naturgemäß ziemlich viel zu tun habe, kann es diese Woche hier etwas ruhiger zugehen. Just for info.

Links:

New Study: It’s All About Product Reviews

Eine amerikanische Studie zeigt, dass mittlerweile über 60% der Konsumenten vor einer Anschaffung Online-Produktreviews lesen. Noch interessanter ist allerdings, dass von diesen Lesern fast 70% auch mit Freunden und Verwandten über diese Informationen reden. Unterstreicht die Wichtigkeit von Word-of-mouth.

Werbeoffensive im Web 2.0

Sowohl Facebook als auch MySpace schicken sich an, in Punkto Targeting zuzulegen. Nötig, wenn magere 0,04% Klickraten nach oben zulegen sollen. Wobei klassische Ad-Werbung in meinen Augen sowieso nicht den eigentlichen Möglichkeiten gerecht wird, die FB und Konsorten marketingtechnisch bieten.

Yahoo startet Geodienst und Studentennetzwerk

Yet another Social Network ist man hier geneigt zu sagen. USP soll sein, Karrierenetzwerk für Studenten zu sein. Sozusagen das Xing für Studis. An sich sicherlich kein dummer Gedanke, aber andererseits frage ich mich, warum man als anvisierter User dann nicht direkt zu Xing gehen sollte. Oder Facebook kompetent zu diesem Zwecke nutzen. Werde mir die Sache bei Gelegenheit aber mal genauer angucken.

Wenn der Chef bloggt

Artikel über Corporate Blogs beim Managermagazin. Geht der Frage nach, wann sich ein Blog für ein Unternehmen lohnen kann und wie ein solches Corporate Blog dann ausgerichtet sein sollte.

Ein eigenes Blog

Seit einiger Zeit blogge ich zusammen mit meinen Komillitonen des Studiengangs Public Relations der WAM auf unserem Gemeinschaftsblog Medienwesen, den wir seiner Zeit gegründet haben, um unseren Blick auf aktuelle Diskussionen und Themen kundzutun.

Dieses Ansinnen ist natürlich spitze, nur liegt es andererseits in der Natur eines Gemeinschafts- und Fachblogs, dass es einen thematischen Rahmen geben muss. Da ich nun aber in letzter Zeit immer wieder auf Dinge traf, die durchaus des Bloggens Wert gewesen wären, aber einfach nicht zu Medienwesen passten, habe ich mich entschlossen, mir mit dem OnlyMeBlog eben mein ganz eigenes Blog einzurichten.

Natürlich wird es thematisch eine gewisse Schnittmenge geben – die Fachartikel werde ich wohl an beiden Stellen publizieren. Hier allerdings soll sozusagen, um es mit Roberts Worten zu sagen, mein Wohnzimmer sein. Daher gibt es hier auch keine klare Themenvorgabe. Was mich interessiert, wird hier verarbeitet; sei es fachliches aus der Werbe- und PR-Welt, Persönliches, Lustiges oder sei es aus den Bereichen der Kunst, Literatur oder Philosophie. Ja – meine Interessen sind eben vielfältig.

Und natürlich begreife ich das hier auch als Kommunikationsplattform – Kommentare oder Emails sind mir immer willkommen. Wirklich immer? Nein, natürlich nicht wenn es sich dabei um ungefragte Werbung (aka Spam) oder sonstwie unpassendes Material handelt (Offtopic-Meinungspropaganda u.ä.). Das wird natürlich umgehend gelöscht und im ersten Fall in Rechnung gestellt. 150 Euro finde ich noch sehr kullant, oder?