Archive for the ‘mix it up’ Category

Interna:

Da ich als einer der Organisatoren des Kurzfilmfestivals XXS, das an diesem Samstag stattfindet (CineStar Dortmund, ab 19:00 Uhr, Karten im VVK), naturgemäß ziemlich viel zu tun habe, kann es diese Woche hier etwas ruhiger zugehen. Just for info.

Links:

New Study: It’s All About Product Reviews

Eine amerikanische Studie zeigt, dass mittlerweile über 60% der Konsumenten vor einer Anschaffung Online-Produktreviews lesen. Noch interessanter ist allerdings, dass von diesen Lesern fast 70% auch mit Freunden und Verwandten über diese Informationen reden. Unterstreicht die Wichtigkeit von Word-of-mouth.

Werbeoffensive im Web 2.0

Sowohl Facebook als auch MySpace schicken sich an, in Punkto Targeting zuzulegen. Nötig, wenn magere 0,04% Klickraten nach oben zulegen sollen. Wobei klassische Ad-Werbung in meinen Augen sowieso nicht den eigentlichen Möglichkeiten gerecht wird, die FB und Konsorten marketingtechnisch bieten.

Yahoo startet Geodienst und Studentennetzwerk

Yet another Social Network ist man hier geneigt zu sagen. USP soll sein, Karrierenetzwerk für Studenten zu sein. Sozusagen das Xing für Studis. An sich sicherlich kein dummer Gedanke, aber andererseits frage ich mich, warum man als anvisierter User dann nicht direkt zu Xing gehen sollte. Oder Facebook kompetent zu diesem Zwecke nutzen. Werde mir die Sache bei Gelegenheit aber mal genauer angucken.

Wenn der Chef bloggt

Artikel über Corporate Blogs beim Managermagazin. Geht der Frage nach, wann sich ein Blog für ein Unternehmen lohnen kann und wie ein solches Corporate Blog dann ausgerichtet sein sollte.

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Links

HALP! Therez LOLCats Evrywhare!

Eine netzphilosophische Betrachtung über das Phänomen der LOLCats. Icanhascheezburger.com sei Dank! Meine Favoriten sind übrigens die Invisibles.

Social networks: after privacy, beyond friendship

Wie wirkt sich eigentliches extremes Social Networking auf unsere Beziehungen aus? Was wird aus dem Begriff Freundschaft? Diesen und anderen Fragen nähert sich dieser Text. Ich selbst sehe es nicht so dramatisch: Zwischen meinem Kontaktnetz im Internet und echten Freundschaften besteht einfach ein Unterschied, auch wenn es bei Facebook und Konsorten eben Friends heißt. Ist doch wie überall: Nur weil es draufsteht, muss es noch lange nicht drin sein. Solang man sich dessen bewusst ist, ist doch alles in Ordnung.

STRUMPETTE’S ENCORE: 10-Headed Hydra Eats the PR Biz

Amanda Chapel rechnet (final?) mit der Branche und ihren aktuellen Entwicklungen ab. Dabei macht sie mehr als nur einen Punkt.

Schweigepflicht über das Übliche

Udo Vetter über ein absurdes Urteil, nach dem man schlimmstenfalls künftig in der Kommunikation nichts mehr anpreisen darf, was branchenüblich ist.

Die Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei aufheben?

Schäuble hat scheinbar ein recht großes Problem mit unserem Rechtsstaat. Da kommt ihm wie gelegen, dass die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten nirgends in der Verfassung steht. Also rüttelt er daran.

Web 3.0 – neues Internetzeitalter

Über den Suchdienst Bialex habe ich ja schon mal geschrieben. Diese Pressemitteilung fand ich dann doch irgendwie… überheblich. Warum? Sätze wie:

Eins steht ganz klar fest: Wer sich bei Bialex nicht einträgt, wird auch nicht gefunden […]

oder

„Durch diese technologische Revolution ist gleichzeitig das Semantische Problem gelöst […]“

entbehren jeglicher Grundlage in der Realität. Trommeln ist ja gut und notwendig, aber dann bitte mit Substanz.

Links:

Mehr von der Überwachungsfront:

Bilder aus Videoüberwachung könnten künftig einen Monat gespeichert werden

Wie der Titel schon sagt, will das Bundesinnenministerium auf Wunsch der Bundespolizei künftig Videobilder einen Monat lang speichern. Betroffen wären hiervon Kameras an Flughäfen und Bahnhöfen.

Zypries: Karlsruher Urteil wird nicht entscheidend für Online-Ermittlung sein

Justizministerin Brigitte Zypries ist der Onlineüberwachung gegenüber skeptisch. Auch die SPD will wohl verstärkt programmatisch gegen mehr Einschnitte in die Privatsphäre mobil machen. Abwarten.

Ich bin dann mal weg

Was es nicht alles gibt! In Wien zumindest haben sich an diesem Wochenende die Pforten zu einer Scheidungsmesse geöffnet. Impressionen davon gibt es bei der Süddeutschen.

mix it up #7

Links:

Fox News: Al Qaeda is causing the CA wildfires.

Endlich klärt Fox auf, wer wirklich hinter den Waldbränden steckt. Danke!

Bildwelt:

LegoFlugzeug

Ich bin immer Legofan gewesen; gibt meiner Meinung nach kaum ein besseres Kinderspielzeug. Diese Werbung macht klar warum: Kreativität und Phantasie wird unheimlich beflügelt. Tolles Spielzeug und tolle Anzeige.

mix it up #6

Links:

Es gibt sie noch

In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

Letzter Satz der Absage des Holiday Inn Dresden an einige NPD-Funktionäre. Toll sowas zu lesen! Dem Dank an Herr Lohmeyer schließe ich mich daher an.

Plädoyer wider den Alarmismus beim Jugendmedienschutz

Wenn sich sogar der FSK gegen härtere Jugendschutzbestimmungen ausspricht, weil es eben Aufgabe der Eltern sei, die Medienerziehung der Kinder proaktiv zu gewährleisten, muss wohl was dran sein.

Zur schönen Aussicht

Via Don Dahlmann bin ich auf diesen Artikel gestoßen, der von nicht mehr und nicht weniger berichtet, als einer fast komplett überwachten Siedlung. Sogar der Müllentsorge-Rhythmus der Bewohner wird kontrolliert und dokumentiert. Wo das ist? In der Zukunft? Neues Buch a la 1984? Neee. In Deutschland. Genauer: In Stade. Don sagt, er denkt bei sowas ans weggehen. Ich auch.

Gedankenwelt:

Es gibt diese Abende, da ist man nur noch gespannt, was denn am nächsten Tag passiert. Heute ist nicht so ein Abend. Morgen werde ich mit Laurent nach Düsseldorf fahren, mehr Kontakte wegen unserer Gründung knüpfen. Abends gebe ich dann Nachhilfe und später kommt mein Vater. Da steht also alles fest. Außerdem habe ich heute keine Zeit für Gedanken an morgen. Obwohl es gleich zehn ist, hab ich noch einige Punkte auf der Agenda. So kommt zumindest keine Langeweile auf. Mir gefällt’s!

mix it up #5

Links:

Arcor muss YouPorn sperren

Das Landgericht Frankfurt am Main bestätigt eine einstweilige Verfügung gegen Arcor. Der ISP muss nun seinen Kunden den Zugang zu YouPorn.com verwehren. Ich habe mich nach der ersten Internetzensur vor ein paar Wochen schon mal zu dem Thema geäußert, daher verzichte ich hier mal auf längere Kommentare.

Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung

Schüler einer britischen Schule werden in einem Pilotprojekt jederzeit in ihren Klassenräumen auffindbar. Dank RFID und angeschlossener Datenbank, kann dort nun jeder Lehrer sehen, wo sich der Schüler aufhält – schön veredelt mit Bild und schulischen Leistungen des Betreffenden. Laut einem Sprecher des Kinder-, Schul- und Familienministeriums wird das Projekt von dort unterstützt. Man kann also davon ausgehen, dass sich das Model durchsetzen wird.

Einsame Herzen 2.0

Skurril? Menschlich? Lustig? Traurig? Absehbar? Jedenfalls boomt virtueller Sex und virtuelle Prostitution in Second Life. Leider entstehen dabei allerdings keine Kinder, weshalb zur Erhaltung des Menschen immer noch echter Sex notwendig ist – nur als kleine Erinnerung an alle SL-Liebenden.

Wie wollen wir leben?

Susanne Gaschke legt ein Plädoyer für die Entschleunigung unseres Lebens vor. Auch wenn ich der Autorin in einigen Punkten widerspreche, ein Artikel, der zum nachdenken anregt. Da ich einen artverwandten Essay seit längerem plane, gehe ich hier jetzt nicht dezidiert auf meine Kritik ein. Nur allgemein: Manchen geschilderten Sachverhalt kann man auch schlichtweg positiv beurteilen.

Kann nichts, tut nichts – ist berühmt

Jaja, das Internet oder wie Cory Kennedy zum it-girl wurde. Scheinbar ganz ein Kind unserer Zeit. Allerdings muss ich durchaus zugeben, dass man ihr einen gewissen Sexappeal nicht absprechen kann.

Links:

Grünes Licht für Online-Spione

In Österreich wurde ein Gesetz zur Onlineüberwachung verabschiedet. Ohne großen Aufschrei der Bevölkerung wurde die Überwachung von Computern mit Hilfe von Trojanern erlaubt.

Merkel will Strompreise prüfen lassen

Die Kanzlerin will die geplanten Erhöhungen der Strompreise durch das Bundeskartellamt überprüfen lassen. Mehr zu dem Thema beim Spiegelfechter.

Stöhn meine IP!

Skurrile Website für Nummernfetischisten, bei Robert entdeckt.

Der Zukunftskongress Ruhr 2030 gleicht einem Sektentreffen.

Wenn grau melierte Herren die Zukunft vorhersagen wollen…

Video:

Neues, nettes Diesel Viral. Wie Adverblog meldet, ein Remix dieses Videos.

mix it up #3

Links:

In den Musikmarkt scheint Bewegung zu kommen und erfreulicher Weise in die richtige Richtung. Das zeigen zwei heute gefundene Meldungen:

US-Plattenfirmen planen iTunes-Killer

Wie der Spiegel berichtet, will die Musikindustrie, konkret Sony BMG, Warner Music und Universal, eine Musikflatrate einrichten. Preis laut dem Bericht: 5$ im Monat, den aber nicht die Kunden sondern die Gerätehersteller bezahlen sollen. Nicht uninteressant, man wird sehen. Bei Projekten, die eigentliche Konkurrenten zusammen angehen, darf man erfahrungsgemäß skeptisch sein. Der Gedanke aber allein ist bereits ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung.

Madonna kommt bei Konzertveranstalter unter Vertrag

Weg vom klassischen Plattenlabel hin zum Konzertveranstalter: Der Weg von Superstar Madonna macht deutlich, wohin sich das Gewicht in der Musikbranche verlagert. Und das ist gut so, wenn dadurch wieder Acts mit eigenem Charakter und musikalischen Qualitäten gefördert werden. Um die Studio-Retorten tut es mir da herzlich wenig leid.

Deutschland hat Probleme bei der Pressefreiheit

Heise über das diesjährige Nationenranking zur Pressefreiheit der Reporter ohne Grenzen

Videos:

Letzter Sex:

sevenload.com

Es ist einfach zum wegschmeißen komisch. Diese bekennende Ehrlichkeit…

Love & Sex:

sevenload.com

Ob es so ist? So ist es! Stets? Natürlich nicht, wäre ja auch langweilig.

Links:

Kongress der Weißwäscher

Eine interessante Zusammenfassung des Kommunikationskongress 2007 gibt es bei Telepolis. Man erhält etwa Einblicke in das Seelenleben des EADS-Pressesprechers während der fortdauernden Unternehmens- und Kommunikationskrise, erfährt wie sich Wirtschaftsjournalisten die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vorstellen und vieles mehr.

Dabei wird die Branche und ihr Selbstverständnis natürlich auch kritisch beäugt:

Interessant ist der Krisenbegriff, den die PR-Experten dabei im Munde führten. Denn nicht die Schattenseiten der Geschäftspolitik – Fehlinvestitionen etwa oder Preisabsprachen, der Verstoß gegen Umweltschutzauflagen oder die Kinderarbeit in Zuliefererbetrieben, das Bestechen von Betriebsräten oder das Aufstocken der Managerbezüge in surreale Höhen – nicht die Missstände im Unternehmen also gelten als krisenhafte Erscheinung, sondern das Publikwerden der Missstände.

Überwachung macht unsicher

Absolut zutreffende Einschätzungen über die Folgen der zunehmenden Überwachung findet man in diesem Zeit-Artikel. Knapp: Wer sich überwacht fühlt, handelt deswegen bereits anders und büßt somit Freiheit ein. Sehr richtig, wie ich finde.

Google News ohne Politically Incorrect

Wie Stefan Niggemeier berichtet ist das „Szeneblog der Rechten“ nun keine Quelle mehr für Google News. Da Blogs allerdings in der Regel gar keine Quelle für die Nachrichtensuche darstellen sollen, darf man sich die Frage stellen, wie es überhaupt dazu werden konnte. Im Übrigen pflichte ich Stefan Niggemeier natürlich bei, wenn er fordert die Selektionskriterien von Google über deren Nachrichtenlieferanten öffentlich zu machen. Würde dem oft gescholtenen Datenriesen sicherlich einen Vertrauensbonus bringen.

Twittergründer im Interview

Bei Robert ist ein Interview mit einem der Twittergründer zu sehen. Er redet über die Entwicklungszeit, Nutzungsmöglichkeiten, Perspektiven und eben über mögliche Monetarisierung. Bei letzterem ist er weniger konkret, doch schildert er etwas anderes: als Experiment sozusagen haben sie bei Twitter mal eine Stunde nach diversen Verben gefiltert. Raus kam ein Überblick über das, was die Leute grade gucken, essen, hören, etc.. Wenn Marketingleute hier keine strahlenden Augen bekommen, weiß ich es auch nicht. Und das ist nur der offensichtlichste Nutzungsansatz. Aber: Erstmal wird bei Twitter auf Ausbau der Leistung und des Service gesetzt, der schnelle Exit also scheinbar nicht angestrebt. Finde ich begrüßenswert – wer nur des schnellen Geldes wegen Unternehmen gründet, kommt mir immer etwas suspekt vor.

Gedankenwelten:

Mit einem Kommilitonen arbeite ich derzeit an einem, wie wir finden (wäre ja auch schlimm wenn nicht), interessanten Konzept. Nur soviel: Es geht um Mode und Internet, um Barriereabbau und Social Shopping. Dazu suchen wir vor allem noch einen/mehrere Programmierer/Web-Developer, die gerne Neues umsetzen und sich so an einer (hoffentlich) vielversprechenden Sache beteiligen möchten. Details zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Blog – aber im Impressum findet man meine Emailadresse. Wer sich also berufen fühlt und zumindest mal Näheres hören will, der möge sich melden. Investoren natürlich gerne auch ;)

mix it up #1

„mix it up“ – der Name ist Programm. Verschiedenstes aus der Welt in komprimierter Form hier zusammengetragen. Links, Videos oder kurze Gedanken. Alles was keinen eigenen Blogpost wert ist, wird hier künftig gebündelt.

Links:

Mehr als fünf Jahre Haft für amerikanische Porno-Spam-Versender

Auch wenn ich selbst schon mehrere Emailaccounts aufgeben musste, weil sie mit Spam überflutet wurden, tun mir Jeffrey Kilbride und James Schaffer leid. Wegen dem Verschicken von Spammails müssen die beiden nun für 5 Jahre ins Gefängnis und zudem 1,3 Millionen Dollar zahlen. Dieses Strafmaß kann man dann schon drakonisch nennen.

Post storniert Werbeanzeigen beim Springer-Konzern

So sieht Krieg in der Wirtschaft aus: Die Post storniert Anzeigenschaltungen bei Springermedien im Wert von 800.000€. Zwar dementiert Postchef Zumwinkel den Zusammenhang mit einer Anzeigenkampagne, in der mehrere Zeitungen, darunter die Springertitel, gegen den Mindestlohn mobil machten, doch dürfte es die Debatte sicher weiter befeuern.

Beobachtungen:

Eben lese ich einen Artikel bei der Faz und dieser Evonik-Banner fällt mir ins Auge. Ahja, die neue RAG, über die ich anderswo schon mal gebloggt habe. „Na gut“, dachte ich mir, „guckst du mal, wie deren Webauftritt mittlerweile aussieht“. Also wollte ich auf das Banner klicken. Pustekuchen! Das Banner enthält keinen Link. Ja, ehrlich, es ist zwar eine nette Slideshow aller möglichen Plakatmotive, aber einen Link zum Unternehmensauftritt enthält es nicht. Ob da jemand noch nicht so gut mit dem neuen Medium umgehen kann!? EvonikFaz

Gedankenwelten:

Sonntags ist die Welt so ruhig, gradezu verschlafen. Kaum etwas passiert. Das kann man entspannent finden, ich hingegen finde es langweilig und öde. Morgen kommen die neuen Erstsemester an, da wird es laut und hektisch werden. Ich freu mich drauf.