Posts Tagged ‘Musikbranche’

Momentan ist es hier leider ein wenig ruhiger als gewohnt, was primär damit zu tun hat, dass ich ziemlich viel an einigen neuen Projekten arbeite, die in Kürze starten werden, was so ziemlich meine ganze Zeit auffrisst, die nicht vom Unileben in Beschlag genommen wird. Mehr über die besagten Projekte gibt es hier in Kürze.

Grade jedoch habe ich ein Musterbeispiel für virales Marketing in der Musikbranche entdeckt. Der jamaikanische Dancehallartist Elephant Man, der den wenigsten Lesern ein Begriff sein dürfte, macht Promotion für sein aktuelles Album mit einem „Dancehall-Workout“ Video:

Schön anzusehen und eine lustige Idee, die grade unter Freunden seiner Musik sicher Anklang findet.

Ich hatte ja vor ein paar Tagen bereits auf neue Entwicklungen in der Musikbranche hingewiesen. In einem Artikel für Süddeutsche.de beurteil Johannes Kuhn diese nun und kommt zu einem differenzierten Urteil. Zum einen verschieben sich wohl die Haupteinnahmequellen weg vom Konsumenten hin zum Lizenzverkauf zwecks Weiterverwertung. Außerdem stelle das Internet durchaus eine Chance für den Nachwuchs dar. Jedoch:

Ob die ständig wachsende Zahl von Plattformen zu mehr Internet-getriggerten Erfolgsbands wie den Arctic Monkeys führen wird, bleibt zweifelhaft. Die wahre Fanbindung liege weiterhin nicht im Virtuellen, sondern auf der Straße, in den Livekonzerten

Letztlich entscheidet eben doch die musikalische Qualität. Hoffentlich.

mix it up #3

Links:

In den Musikmarkt scheint Bewegung zu kommen und erfreulicher Weise in die richtige Richtung. Das zeigen zwei heute gefundene Meldungen:

US-Plattenfirmen planen iTunes-Killer

Wie der Spiegel berichtet, will die Musikindustrie, konkret Sony BMG, Warner Music und Universal, eine Musikflatrate einrichten. Preis laut dem Bericht: 5$ im Monat, den aber nicht die Kunden sondern die Gerätehersteller bezahlen sollen. Nicht uninteressant, man wird sehen. Bei Projekten, die eigentliche Konkurrenten zusammen angehen, darf man erfahrungsgemäß skeptisch sein. Der Gedanke aber allein ist bereits ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung.

Madonna kommt bei Konzertveranstalter unter Vertrag

Weg vom klassischen Plattenlabel hin zum Konzertveranstalter: Der Weg von Superstar Madonna macht deutlich, wohin sich das Gewicht in der Musikbranche verlagert. Und das ist gut so, wenn dadurch wieder Acts mit eigenem Charakter und musikalischen Qualitäten gefördert werden. Um die Studio-Retorten tut es mir da herzlich wenig leid.

Deutschland hat Probleme bei der Pressefreiheit

Heise über das diesjährige Nationenranking zur Pressefreiheit der Reporter ohne Grenzen

Videos:

Letzter Sex:

sevenload.com

Es ist einfach zum wegschmeißen komisch. Diese bekennende Ehrlichkeit…

Love & Sex:

sevenload.com

Ob es so ist? So ist es! Stets? Natürlich nicht, wäre ja auch langweilig.