Posts Tagged ‘Startup’

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HALP! Therez LOLCats Evrywhare!

Eine netzphilosophische Betrachtung über das Phänomen der LOLCats. Icanhascheezburger.com sei Dank! Meine Favoriten sind übrigens die Invisibles.

Social networks: after privacy, beyond friendship

Wie wirkt sich eigentliches extremes Social Networking auf unsere Beziehungen aus? Was wird aus dem Begriff Freundschaft? Diesen und anderen Fragen nähert sich dieser Text. Ich selbst sehe es nicht so dramatisch: Zwischen meinem Kontaktnetz im Internet und echten Freundschaften besteht einfach ein Unterschied, auch wenn es bei Facebook und Konsorten eben Friends heißt. Ist doch wie überall: Nur weil es draufsteht, muss es noch lange nicht drin sein. Solang man sich dessen bewusst ist, ist doch alles in Ordnung.

STRUMPETTE’S ENCORE: 10-Headed Hydra Eats the PR Biz

Amanda Chapel rechnet (final?) mit der Branche und ihren aktuellen Entwicklungen ab. Dabei macht sie mehr als nur einen Punkt.

Schweigepflicht über das Übliche

Udo Vetter über ein absurdes Urteil, nach dem man schlimmstenfalls künftig in der Kommunikation nichts mehr anpreisen darf, was branchenüblich ist.

Die Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei aufheben?

Schäuble hat scheinbar ein recht großes Problem mit unserem Rechtsstaat. Da kommt ihm wie gelegen, dass die Trennung zwischen Polizei und Geheimdiensten nirgends in der Verfassung steht. Also rüttelt er daran.

Web 3.0 – neues Internetzeitalter

Über den Suchdienst Bialex habe ich ja schon mal geschrieben. Diese Pressemitteilung fand ich dann doch irgendwie… überheblich. Warum? Sätze wie:

Eins steht ganz klar fest: Wer sich bei Bialex nicht einträgt, wird auch nicht gefunden […]

oder

„Durch diese technologische Revolution ist gleichzeitig das Semantische Problem gelöst […]“

entbehren jeglicher Grundlage in der Realität. Trommeln ist ja gut und notwendig, aber dann bitte mit Substanz.

Die Süddeutsche berichtet über ein neues Start-up aus Deutschland, das auch ein Stück vom Websuch-Kuchen haben möchte. Bialex nennt sich das Ganze und soll, wie im Artikel steht, laut Branchenkennern ganz gute Aussichten auf Erfolg haben. Also hab ich mich mal genauer umgeguckt.

Wie funktioniert das Konzept? Nun, erstmal werden nur Inhalte gefunden, die vorher von Usern angelegt werden, eigentlich also der klassische Katalog. Das solche usergefütterten Suchdienste problematisch sind, hat etwa Robert hier bereits ganz zutreffend veranschaulicht. Erschwerend kommt im Fall von Bialex noch hinzu, dass der User für seinen Eintrag auch noch Geld bezahlen soll – einen Euro pro Monat. Das Besondere, von den Machern als Innovation deklarierte, ist nun, dass bei Bialex (was sich aus Bibliothek und Alexandria zusammensetzt) Treffer als Bücher dargestellt werden. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern man fragt sich auch: Wo ist hier der Nutzen?

Bialex.com

Ich gebe also einen Begriff ein, muss dann erst mühsam über die Buchrücken scrollen, bekomme dann erst den Titel der Seite und die Kurzinfo angezeigt. Wenn ich allerdings auf die Seite gelangen will, muss ich erst auf das Buch klicken. Dieses öffnet sich dann und ich bekomme das Impressum des „Autors“ gezeigt; erst hier finde ich den (oder die) Link(s). Weiterlesen »

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Kongress der Weißwäscher

Eine interessante Zusammenfassung des Kommunikationskongress 2007 gibt es bei Telepolis. Man erhält etwa Einblicke in das Seelenleben des EADS-Pressesprechers während der fortdauernden Unternehmens- und Kommunikationskrise, erfährt wie sich Wirtschaftsjournalisten die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vorstellen und vieles mehr.

Dabei wird die Branche und ihr Selbstverständnis natürlich auch kritisch beäugt:

Interessant ist der Krisenbegriff, den die PR-Experten dabei im Munde führten. Denn nicht die Schattenseiten der Geschäftspolitik – Fehlinvestitionen etwa oder Preisabsprachen, der Verstoß gegen Umweltschutzauflagen oder die Kinderarbeit in Zuliefererbetrieben, das Bestechen von Betriebsräten oder das Aufstocken der Managerbezüge in surreale Höhen – nicht die Missstände im Unternehmen also gelten als krisenhafte Erscheinung, sondern das Publikwerden der Missstände.

Überwachung macht unsicher

Absolut zutreffende Einschätzungen über die Folgen der zunehmenden Überwachung findet man in diesem Zeit-Artikel. Knapp: Wer sich überwacht fühlt, handelt deswegen bereits anders und büßt somit Freiheit ein. Sehr richtig, wie ich finde.

Google News ohne Politically Incorrect

Wie Stefan Niggemeier berichtet ist das „Szeneblog der Rechten“ nun keine Quelle mehr für Google News. Da Blogs allerdings in der Regel gar keine Quelle für die Nachrichtensuche darstellen sollen, darf man sich die Frage stellen, wie es überhaupt dazu werden konnte. Im Übrigen pflichte ich Stefan Niggemeier natürlich bei, wenn er fordert die Selektionskriterien von Google über deren Nachrichtenlieferanten öffentlich zu machen. Würde dem oft gescholtenen Datenriesen sicherlich einen Vertrauensbonus bringen.

Twittergründer im Interview

Bei Robert ist ein Interview mit einem der Twittergründer zu sehen. Er redet über die Entwicklungszeit, Nutzungsmöglichkeiten, Perspektiven und eben über mögliche Monetarisierung. Bei letzterem ist er weniger konkret, doch schildert er etwas anderes: als Experiment sozusagen haben sie bei Twitter mal eine Stunde nach diversen Verben gefiltert. Raus kam ein Überblick über das, was die Leute grade gucken, essen, hören, etc.. Wenn Marketingleute hier keine strahlenden Augen bekommen, weiß ich es auch nicht. Und das ist nur der offensichtlichste Nutzungsansatz. Aber: Erstmal wird bei Twitter auf Ausbau der Leistung und des Service gesetzt, der schnelle Exit also scheinbar nicht angestrebt. Finde ich begrüßenswert – wer nur des schnellen Geldes wegen Unternehmen gründet, kommt mir immer etwas suspekt vor.

Gedankenwelten:

Mit einem Kommilitonen arbeite ich derzeit an einem, wie wir finden (wäre ja auch schlimm wenn nicht), interessanten Konzept. Nur soviel: Es geht um Mode und Internet, um Barriereabbau und Social Shopping. Dazu suchen wir vor allem noch einen/mehrere Programmierer/Web-Developer, die gerne Neues umsetzen und sich so an einer (hoffentlich) vielversprechenden Sache beteiligen möchten. Details zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Blog – aber im Impressum findet man meine Emailadresse. Wer sich also berufen fühlt und zumindest mal Näheres hören will, der möge sich melden. Investoren natürlich gerne auch ;)