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Viele (besonders in den USA) bekannte Twitter-Nutzer bilden den Kern der neuen Twitter-Discover-Seite (zumindest das Video ist neu, die Seite selbst mag schon älter sein, bin dort kein Stammgast ;))

Besonders interessant finde ich das Ende des Videos. Dort heißt es: „Twitter – Follow your interests!“ Dies ist in meinen Augen der Versuch, sich klar von Facebook abzugrenzen. Twitter ist in meinen Augen – hierzulande noch stärker als in den USA – kein Tool, das im Mainstream der Webnutzerschaft Fuß fassen wird. Warum auch? Seit Facebook seinerzeit den Newsfeed eingeführt hat, findet der durchschnittliche Webnutzer genau die Funktionalität die er braucht, um seine Freunde / Kontakte kurz über die eigene Befindlichkeit zu informieren oder auf ein neues Foto hinzuweisen etc.

Bei Twitter hingegen stehen Themen und ein schneller Informationsfluss im Vordergrund. Allein schon die Architektur der Plattform begünstigt dies im Vergleich zu Facebook:

1. Es braucht keine gegenseitige Kontaktbestätigung; ich abonniere, was mich interessiert. Geht auf Facebook mit Hilfe von Pages zwar auch, hier allerdings 2. ins Spiel

2. Facebook filtert in der Standardeinstellung den Newsfeed relativ starkt (Stichwort: EdgeRank) und muss händisch konfiguriert werden, um als Realtime-Infodienst zu taugen. Machbar, aber kompliziert.

3. Wird Facebook von vielen Personen (noch) als privat begriffen, weshalb Sie eine Vermischung mit ihrem jeweiligen Business-Kontext höchstens passiv (als Fan einer Seite z.B.), aber nicht aktiv (als Micro-Publisher) betreiben.

Dies macht Twitter in Summe zu einem deutlich besseren Informationskanal, da ich mich sehr aktuell informieren und vernetzen kann, und zwar in dem für mich thematisch relevanten Kontext. Dies scheint Twitter erkannt zu haben und greift den Punkt in der eigenen Kommunikation stärker auf.

In meinen Augen ein kluger Schachzug, um sich deutlich von Facebook und anderen Netzwerken abzugrenzen.

 

Vor einigen Tagen las ich im PR-Blogger einen interessanten Beitrag von Christoph Bauer (an dieser Stelle übrigens Glückwunsch an meinen Nachfolger als Praktikant 2.0). Er befasst sich mit dem Thema, wie und warum Studenten Social Media für sich nutzen können und vor allem, welche Grundregeln sie zu beachten haben. An seine Aussagen möchte ich hier anknüpfen und mich der Frage widmen, wie denn Konkret eine Strategie aussehen kann, die Studenten dabei hilft:

  • sich frühzeitig für Arbeitgeber interessant zu positionieren,
  • ein Netzwerk im künftigen Berufsumfeld zu knüpfen,
  • sich über das Studium hinaus in relevanten Fachgebieten weiterzubilden.

Wer daran interessiert ist, der Erreichung dieser Ziele näher zu kommen und weiterliest, der wird praxiserprobte Antworten auf Fragen finden wie: „Welche Tools und Services sollte ich benutzen?“ oder „Wie sollte ich die  unterschiedlichen Tools einsetzen?“.

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